Teilnehmererfahrungen

Berichte in Deutsch

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Erfahrungsberichte der Quadrinity-Teilnehmer

Erfahrungsberichte in Englisch


Erfahren Sie mehr über den Quadrinity-Prozess
von den Teilnehmern selbst.

Peter Koppelmann -
Erfahrungsbericht vom Quadrinity-Prozeß 23.-31.August 2002
Eine Woche, die aus dem Vollen schöpft !
Hätte mir jemand gesagt, daß eine Crash-Therapie, die etwas bringen soll, auch noch Spaß macht, ich hätte ihn/sie nur ungläubig angesehen.
Außer die Berichte im Internet hatte ich so gut wie nichts von diesem Prozeß
gehört. Mir kam es gelegen, daß er in einer kompakte Woche stattfinden
sollte. Ich hatte noch nie eine andere Therapie hinter mich gebracht, sodaß
ich relativ unvoreingenommen war.
In meinem Erfahrungsbericht werde ich nicht auf Details eingehen, weil dadurch die Vorwegnahme mancher Dinge ihrer Wirksamkeit beraubt werden könnten.
Vorbereitung:
Ich bekomme Informations- und Vorbereitungsmaterial zugesendet. Zunächst
erscheint mir alles zuviel und Erklärungen immer wieder an einer anderer
Stelle wiederholt. "Schon wieder so 'ne Ami-Macke...", denke ich und bin
bereits darüber ein wenig genervt. Ich fülle dennoch die Bögen lustlos aus -
"...wird schon seinen Sinn haben...".
Nullter Tag (Ankunft in der Proitzer Mühle):
Erst jetzt bin ich wirklich nervös; nervös darüber, wer noch so dabei ist und
was die Therapie für mich bringen wird. Es kommen jüngere, ältere, dickere,
dünnere, traurigere, fröhlichere Menschen, 16 an der Zahl - so bunt wie das
Leben überall.
Wir werden aufgefordert, unser Vorbereitungsmaterial tüchtig zu
vervollständigen. Also ein Abend mit Schreiben - na toll...
Erster Tag:
Beim Frühstück tauen wir auf: Erste Gespräche mit den anderen.
Programm: Schreiben. Noch nie habe ich derart intensiv in meine eigene
Vergangenheit geschaut; ich bin überrascht, was ich alles behalten habe.
In der Gruppe stellt sich nun jeder Einzelne mit seinem Hauptproblem, weswegen er/sie hier ist, den anderen vor. Ich finde es sehr interessant, mit welchen Geschichten jeder Mensch doch beladen ist.
Nach verschiedenen Übungen und Gesprächen machen wir eine Visualisierung. Ich fühle zuerst Widerstände dagegen, weil ich erst Hemmungen habe, und weil ich daraufhin wütend werde, so daß ich mich gar nicht mehr so recht konzentrieren kann. Ich habe bereits jetzt die Schnauze voll! Aber glücklicherweise überlege ich, daß diese Grenze in mir, dieser Widerstand ein ganz gutes Zeichen ist, denn ich bin ja schließlich hier, um bestimmte Grenzen oder Mauern in mir zu sprengen.
Zweiter Tag:
Ich habe schlecht geschlafen. Nach dem Frühstück stellt sich noch einmal jeder vor - diesmal etwas ausführlicher. Das schafft Verbundenheit und Vertrauen zu den anderen. Bereits gestern sah ich die ersten Tränen, aber heute ergreift es einen Jeden. Allmählich kommt in mir ein Gefühl von Familie auf.
Visualisierung: Eine wunderbare Erfahrung (m)einer mir bis dahin unbekannten
Wirklichkeit. Ich bin ganz überrascht und beglückt, daß mir die Tränen
kommen; denn Weinen ist mir so gut wie unmöglich gewesen.
Nach dem (übrigens immer hervorragenden) Mittagessen sollen wir wieder
schreiben - reichlich. Danach wird darüber gesprochen, bevor es zu einer
körperlichen Arbeit kommt. Sie wird später eine der Grundlagen für die
weitere Arbeit an uns selbst bilden. Im Gespräch wird herausgefunden, ob die
Arbeit erfolgreich war, und was oder wie ich mich möglicherweise dabei
behindert haben könnte. Ich bin erstaunt, mit welchem sicheren Blick die
Therapeuten erkennen. Also heißt es wieder an die Arbeit gehen. Gott sei dank habe ich ausreichend sportliche Kleidung zum Wechseln dabei, denn diese sind
wahrlich nötig. Bis spät wird gearbeitet; und wer will, darf bis in die Nacht
weitermachen.
Dritter Tag:
Jeder sagt, wie es ihm geht. Dies wird bald ein morgendliches Ritual sein.
Die nächste Visualisierung, die mir nun überhaupt keine Schwierigkeiten mehr
machen - ich liebe sie geradezu. Sie führt mich zu einem noch nie dagewesenem Erlebnis: Nämlich daß ich mich liebe!
Wieder viel schreiben; diesmal fällt es mir gar nicht mehr schwer, denn ich
habe mich ans Schreiben gewöhnt. Wo mir gestern noch ein wenig die Hand
wehtat, freue ich mich heute über die Neuentdeckung und Bedeutung meiner
Handschrift. Durch das Schreiben wallen in mir starke Gefühle auf, daß ich
ganz energiegeladen bin. Mit diesen Gefühlen und dem Wissen über die Technik der Arbeit gestern, gelingt mir diese heute gleich viel besser. Ich bin viel konzentrierter und sicherer heute. Alle sind wir heute zentrierter und durch das gemeinsame Arbeiten zu einer Familie zusammengewachsen. Dadurch machen wir am späteren Abend die Arbeit zu einem gemeinsamen Spiel, welches uns noch stärker verbindet und befreit.
Nach dieser Arbeit vollziehen wir draußen an einem Feuer einen symbolischen
Akt, der uns alle besinnlich werden läßt. Unsere Entscheidung, die Arbeit und
das Feuer haben uns gereinigt. Wir haben unseren alten Weg, der uns all
unsere Probleme bereitet hat, verlassen und beginnen einen neuen zu betreten - ganz bewußt.
Einige Zeit noch betrachte ich die reinigenden Flammen bevor ich mit wachem
und frohem Herzen schlafen gehe.
Vierter Tag:
Hinter mir liegt die erste Nacht, in der ich gut geschlafen habe. Ich fühle
mich zufrieden.
Visualisierung meiner eigenen Zukunft. Danach gleich eine andere hinterdrein.
All die Visualisierungen werden mit geschlossenen Augen gemacht. Nachdem die letzte vorbei ist, sagen wir in dieser Stimmung jedem etwas von Angesicht zu Angesicht. Ich habe noch nie erlebt, wie stark die Augen tatsächlich Fenster der Seele sind. Jeder von uns hat ein Strahlen in den Augen, wie ich es noch nie wahrgenommen habe - ein wundervolles Erlebnis.
Wir spielen Theater über uns selbst, was wir im Gespräch vertiefen. Es ist
erstaunlich, was in jeder Begegnung mit anderen Menschen alles für
Automatismen ablaufen, derer wir uns so gut wie nie bewußt sind. Hier lernen
wir wacher zu werden/sein für unser eigenes Verhalten anderen und uns selbst gegenüber.
Visualisierung zur Versöhnung mit Mutter & Vater als Einstieg in das tiefere
Verständnis für beide. Nach dem Mittagessen schreiben wir wieder viel. Noch
nie in meinem Leben habe ich mir tiefere Gedanken über meine Eltern gemacht, nie habe ich auch nur ansatzweise versucht sie zu verstehen. Jetzt ist die Zeit, in der wir uns in unsere Eltern versenken, um sie gefühlsmäßig zu
verstehen. All dies schreiben wir auf. Ich bin frustriert darüber, daß ich
nicht in Fluß gerate - nur sehr wenig habe ich zu schreiben. Ich zweifle an
mir, an dem Prozeß, will schon alles hinwerfen. Das geht sogar so weit, daß
ich mir ausmale, meinen Job ebenfalls hinzuwerfen. Aber ich versuche es bis
zum Schluß - auch wenn es nicht mehr wird, so bin ich doch dabeigeblieben!
Danach machen wir eine Visualisierung, die mich umhaut. Ich habe noch nie so
viel und heftig in meinem Leben geweint. DAS ist das Mitgefühl und die Liebe
für meine Mama, die ich noch niemals ganz bewußt gefühlt habe. Hier ist sie!
Und das gleiche bei meinem Papa - sogar noch intensiver. Mein Gott - wie
können solche Gefühle nur vergraben sein? Der Abschluß dieser Visualisierung
ist für mich so hell und schön, daß ich vor Überwältigung und Schönheit
weine. Ich bin vollkommen befriedet und ganz in mir ruhend.
Fünfter Tag:
Heute holen wir unsere mitgenommenen Erinnerungsstücke hervor. In einer
Visualisierung gehen wir nun über das Verständnis für unsere Eltern hinaus:
Wir verzeihen ihnen. Niemand von uns kümmert sich mehr um Peinlichkeiten,
so daß jeder in seinen Gefühlen ist. Ich weine nicht mehr, sondern es strömt
aus meinen Augen und der ganze Körper bebt. Ich fühle mich so erleichtert,
daß ich all dies nun erleben kann; und ich weiß, daß aus mir herauskommt, was immer schon in mir war.
Die Visualisierung geht weiter mit einer Imagination, die ich hier nicht
beschreiben möchte, um ihre Wirkung nicht zu rauben. Aber sie ist so sehr
vorstellbar, daß sie als wirklich empfunden wird. Wieder erschüttert es
meinen Körper und meine Seele. Dieser Imagination folgend, fahren wir an
einen ganz bestimmten Ort, an welchem wir diese Imagination ohne
Unterstützung der Therapeuten noch einmal durchführen. Obwohl ich durch
äußere Einflüsse abgelenkt bin, kommen all die Empfindungen wieder in mir
auf, so daß ich erneut diese Welle durchlebe. Am Schluß ist die Aufgabe,
aufzuschreiben was ich in meinem künftigen Leben besser machen und verändern will.
Besprechung über das draußen Erlebte, um herauszufinden, ob erreicht wurde, was dessen Sinn war. Ich bin erleichtert, daß dies bei mir der Fall ist: Ich habe meinen Eltern verziehen. Und ich liebe sie!
Am Abend machen wir noch einmal die schon erwähnte Arbeit; diesmal mit soviel Freude, daß wir alle gemeinsam ins Singen kommen - eine wunderbare
Gemeinsamkeit verbindet uns jetzt!
Heute war ein guter Tag. Ich fühle mich erschüttert und ebenso befreit. Es hat sich etwas getan.
Sechster Tag:
Wut, Rache - das sind Begriffe und Gefühle mit denen ich mich nicht
identifizieren möchte. Aber heute finde ich heraus, daß Derartiges sehrwohl
in mir wohnt - und nicht zu knapp. Wir richten sie bewußt gegen unsere
Eltern. Dies in einer ungefährlichen Weise einmal total auszuleben ist mir
eine wichtige Erfahrung. Ich bin anschließend so leer, daß nun etwas anderes
an deren Stelle tritt: Vergebung und Liebe.
Jetzt bekommen wir eine Technik an die Hand, damit wir auch nach diesem Prozeß eigenständig an uns arbeiten können. Dies ist für mich einer der wichtigsten Punkte für eben diese Therapie. Ich weiß anschließend nicht nur, in welchem Mist ich festsitze, sondern ich lerne mich selbst zu befreien.
Am Nachmittag wendet sich das Programm: Das ist der Teil, von welchem ich oben schreibe, daß diese Therapie Spaß macht. Ich verrate nicht mehr, als daß ich viel lache, tobe und auch sehr ergriffen bin - einfach nur ein dickes
Dankeschön an die beiden Therapeuten!! Mit Theaterspielen und anschließendem freien Tanzen beschließen wir den Tag. Ich übertreibe nicht wenn ich sage, daß dieser Tag einer der schönsten in meinem Leben ist!
Siebenter Tag:
Wir sprechen darüber, was gestern das schönste, und danach das am wenigsten angenehme Erlebnis für jeden persönlich war; dies sagt vieles über den Betroffenen aus.
Die Schlußsitzung ist eine große Visualisierung mit wundervollen Erlebnissen.
Noch nie in meinem Leben habe ich mich vollkommener gespürt, so zentriert und liebend. Der eigentliche Prozeß ist mit einem Ritual abgeschlossen. Es wird mit gutem Festessen gefeiert.
Achter Tag:
Heute geht es nur noch darum, wie wir unsere Erfahrungen und die gelernten
Techniken in den Alltag einbringen können, um weiter an uns zu arbeiten. Denn niemand hat behauptet, daß ich nach dieser Woche ein völlig neuer Mensch wäre. Nein, ich muß weiter an mir arbeiten! Dieser Prozeß ist das Aufbrechen der harten Schale - heraus klettern muß ich selbst.
Mit einer wunderschönen Visualisierung verabschieden sich die beiden
Therapeuten.
Das "Märchen" ist aus. Es betritt ein wenig Leere die Bühne. Einige aus
unserer Mitte fahren auch schon. Traurig sehe ich ihnen hinterher, denn jeder
Einzelne ist für mich zu meiner Familie geworden. Nach dem Mittagessen führen einige die Arbeit fort, die uns soviel Spaß gemacht hat; auch tanzen wir wieder. Die Zeit nach dem eigentlichen Prozeß ist sehr schön, da ich jetzt
Zeit habe, die anderen von einer anderen Seite kennenzulernen. Wir alle sind
uns bewußt, daß wir uns jetzt auf eine ganz besonders tiefe Art und Weise
kennen, wertschätzen und lieben. Bereits im Versuch die Arbeit gemeinsam
fortzufahren zeigt mir, mit welcher Sicherheit die Therapeuten uns in dieser
Woche geleitet haben. Denn wir fühlen uns nicht mehr ganz so sicher mit
manchen Techniken. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich meine Hochachtung und meinen Herzensdank an beide Therapeuten aussprechen, von denen ich mich nie im Stich gelassen, mißbraucht oder fehlgeleitet fühlte.
Vielen Dank liebe Helen und lieber Werner!
Einige Tage später:
Mit starker Wucht reißt mich der Alltag aus diesem "Märchen". Aber da war doch was.... ach ja: Achtsamkeit. Der Prozeß ist eine Lehre der Achtsamkeit. Ich habe Situationen hinter mir, bei denen ich vor dem Prozeß mir allem Verve in meine Verhaltensmuster gerutscht wäre. Aber ich habe es geschafft bewußt zu bleiben, so daß ich anders als sonst reagiert habe. Natürlich ist es das Ziel, nicht mehr bewußt gegensteuern zu müssen; aber bis dahin habe ich bereits ein Handwerkszeug mitbekommen, was mir auch jetzt schon hilft. Die stärksten Probleme sind natürlich auch nicht gleich verschwunden. Da gibt es auch niemanden, der mir diese Arbeit abnehmen kann. Aber diese Muster/Probleme verlieren an Energie. Ich habe neue Möglichkeiten erworben, an mir zu arbeiten - und etwas für mich ungeheuer Wichtiges:
Ich habe eine neue Familie, die mich dabei motivieren kann!

Leo Dobmeier: "Lieber Werner Middendorf,
erstmal vielen Dank für den in meinen Augen ganz ausgezeichneten und von Euch sehr einfühlsam geführten Prozess. Die Erfahrungen während dieser Woche haben mein Leben nachhaltig positiv verändert. Ich habe die Freude am Leben wiedergewonnen und das alleine ist für mich eigentlich schon ein optimales Ergebnis. Mit meiner Frau, die vor 5 Jahren an gleicher Stelle den Prozess gemacht hat, bin ich seit meiner Rückkehr dabei, in tiefem Austausch unsere gemeinsamen Erfahrungen zu besprechen und dabei eine nie gekannte Intimität zu fühlen. Zutrauen und Vertrauen ist gewachsen und unsere Partnerschaft ist reicher, aufregender und spannender geworden. Je mehr ich über diese Woche nachdenke, desto mehr bin ich beeindruckt von der Art und Weise wie Helen und Du diesen Prozess führt. Stets unterstützend, helfend, ermutigend, ohne Euch selbst als Personen in den Mittelpunkt zu stellen oder aufzudrängen. Wir sind als Gruppe zusammengewachsen und neue Freundschaften haben dort ihren Anfang genommen.

Meine Mutter wurde heute morgen beerdigt im Kreise meiner Familie. Die Zeremonie war einfach und still. Ich habe mich sehr gut gefühlt, weil ich schon während des Prozesses ganz bewußt liebevollen Abschied nehmen konnte von meinen Eltern und aktuell eben von meiner Mutter, die am Abend vor Prozessbeginn gestorben war. Das Timing für den Prozess war für mich persönlich absolut perfekt. Ich bin froh, daran teilgenommen zu haben, obwohl ich die Tage davor noch Windpocken bekommen habe und krankgeschrieben war, meine Mutter noch nicht beerdigt war und wir zu Hause Stress hatten ohne Ende. Jetzt hat das alles seinen Sinn bekommen und meine Frau und ich sind sehr glücklich über das neue Niveau vertrauensvoller Gemeinschaft, die wir jetzt erleben. Auch den Kindern tut unsere neue bzw. erneuerte Lebenssicht sehr gut, sie sind ausgeglichener, freundlicher und kooperativer. Sie spüren und erleben die Veränderung in uns.

Am Arbeitsplatz bin ich ruhiger, gelassener und aufgeschlossener geworden. Die Arbeit geht mir viel besser von der Hand und die Verhandlungsergebnisse sind besser geworden.Ich bin unabhängiger geworden vom Lob anderer. Körperlich fühle ich mich wohler, gesünder und adretter. Ich habe neue Kleidung gekauft und lege mehr Wert auf mein körperliches äußeres Erscheinungsbild.

Kurz, ich bin glücklich, wieder fähig zu lieben (mich selbst und auch andere) und begrüße jeden Tag mit freudiger Neugier. Morgens schreibe ich 3 Seiten (ca. 20 Minuten von 06:20-06:40), wie von Helen Lauff empfohlen, es funktioniert wunderbar und befreit viele Gedanken, die durch mich fließen. Anschließend übergebe ich diese Seiten dem Feuer im Kachelofen.

Die beiden Tage nach Prozessende empfand ich als unbedingt sinnvoll und notwendig. Anschließend hatte ich zuhause noch einige Tage Urlaub, auch das ganz wichtig, wegen dem Wiedereintauchen in Familie und Alltag.

Der Prozess ist Klasse und jeden Cent wert, den er kostet. Ich wünsche mir, ich hätte ihn früher gemacht. In der Zwischenzeit habe ich ihn schon einigen Bekannten von ganzem Herzen empfohlen.

Vielen Dank nochmals für Eure Geduld, eure Bereitschaft zuzuhören und Euer unbedingtes Verständnis für mein verkorkstes Seelendasein. Mit Werner Middendorf zu sprechen war sehr befreiend und für mich eine unglaublich schöne Erfahrung, die ich seit langem vermisst habe.

Danke und noch weiterhin viel Erfolg!!!!!
Schöne Grüße
Leo Dobmeiner, 16.04.2002"

Matthias: "Das Hochgefühl während des Prozesses ist einem starken und klaren Gefühl der inneren Sicherheit und des inneren Friedens gewichen. Ich bin nach wie vor sehr glücklich darüber, den Prozess gemacht zu haben."

Karin: "Ganz allgemein: Ich bin an meine Gefühle gekommen, besonders an Mitgefühl, Freude, Lebenslust, Liebe, Trauer. Ich habe erfahren, dass ich bei Bedarf schier endlos Energie besitze, und ich habe einen guten Kontakt zu meiner Intuition erlangt. Ich habe zudem erfahren, wie stark Körpersignale sind."

Gisela: "Ich bin voller Staunen über mein unbeschwertes Leben."

Frank: "Ich habe gespürt, mit welcher Liebe und mit welchem Elan sich die Lehrer unserer Sache annahmen. Dies ist meines Erachtens mit Geld nicht aufzuwiegen."

Petra: "Ich kann und darf mich jetzt selber lieben und wertschätzen, für mich die größte und schönste Erfahrung in meinem Leben. Mein Bewusstsein hat sich grundlegend verändert. Ich bin zuversichtlich, dass ich die Tiefs, die sicherlich kommen, bewältigen werde, weil ich nicht euphorisch im Himmel schwebe, sondern mich sehr geerdet fühle. Mein Leben ist liebevoller, aufmerksamer, gefühlvoller, intensiver, schöner..."

Rolf: "Durch den Prozess konnte ich meine Kindheit neu erleben und wahrnehmen. Nun sind meine Gaben und Talente klar zu erkennen. Ich bin ich selbst, ich weiß, wie ich mit mir selbst kommunizieren kann. In Liebe und Freude werde ich Unfassbares fassbar machen."

Annette: "Was mein zukünftiges Leben betrifft, kann ich sagen, dass sich meine Sichtweise in den Bereichen, die mir Probleme gemacht haben, geändert hat. Dadurch begegne ich auch meinen Zielen anders. Ich erfahre ein gesteigertes Lebensgefühl, je mehr ich auf mich selbst achte."

Vera: "Ich kann nur sagen, dass der Prozess meine Vorstellungskraft sprengte und alles übertraf, was ich erwartete."

Martin: "Die Erkenntnisse in der Quadrinity-Woche waren die wichtigsten in meinem Leben. Alles ist gut und neu, weil ich mich geändert habe."

Hannah: "Neu war für mich, wie viel Kraft in mir steckt, was Frau sein für mich heißt, bzw. dass ich mein Frau sein nicht mehr verstecken muss."

Holger: "Zuvor wurde ich gelebt, nun lebe ich. Die wichtigste Erfahrung des Prozesses war und ist die, dass ich mich mit Hilfe der Therapeuten aus meinen Fesseln selbst befreien konnte."

Thomas: "Der Quadrinity-Prozess war das tiefgreifendste Erlebnis in meinem Leben. Mit Freude denke ich an die erlösenden Tränen und das befreiende Lachen zurück. Oft kommt es mir wie einem Traum vor, und ich frage mich, ob ich all dies wirklich erlebt habe. Es ist nicht leicht, das Erlernte in den Alltag umzusetzen. Doch ich bin mutiger und ehrlicher geworden. Vor allem gelassener."

Klaus: "Es gibt nicht mehr so viele MUSS, sondern ich darf und kann. Ich verschwende mich nicht mehr in leeren Aktionen, sondern ich handle kraftvoller und effektiver. Doch stehe ich erst am Anfang, am Beginn eines spannenden und fruchtbaren Weges. Und wenn ich stürze, stehe ich einfach auf und gehe weiter..."

Hans Fischer: "An die Leiter des Quadrinity- Prozesses,
10 Jahre sind nunmehr vergangen, seit ich mich vom 31. 8. - 8. 9. 1990 dem Quadrinity-Prozess unterzog. Bei dieser Rückschau kann ich nur eines tun, den einzelnen Lehrern für alle Unternehmungen während der 8 Tage herzlich danken. Ich bin in der Zwischenzeit ein anderer Mensch geworden - was hin und wieder Verwandte feststellten - führe weiterhin das Recycling durch, sofern es sich als nötig erweist, sehe meine Schwächen realistisch und bin noch heute froh wie vor 10 Jahren, dass ich mich bemühte, gegen die unzähligen Muster an mir zu Felde zu ziehen. Diese Freude möchte ich Ihnen kundtun. Die Bemühungen der einzelnen Lehrer haben sich gelohnt trotz mancher Macke, die ich weiterhin mitschleifen muss. Das Konzept von Mr. Hoffman erwies sich als einzigartig. Besonders entscheidend erlebte ich für mich die Konzentration auf 8 zusammenhängende Tage, die Abschottung gegenüber der Umwelt und den Druck der Durcharbeitung bis zum Ende. Diese Maßnahmen trugen wesentlich zum Erfolg bei.

So möchte ich zwei Beobachtungen nach dem Prozess aussprechen.

1. Begegnete ich Bekannten oder Verwandten, die sich in psychotherapeutische Behandlung begaben, so erschienen diese mir nicht gerade glücklich, ersah an ihnen wenig Änderung zu frohem Leben. Im Gespräch stellte sich heraus, dass in den Sitzungen der Kern des Problems nur angekratzt wurde. Andererseits sind die zeitlichen Abstände zwischen den Sitzungen nicht sehr zweckdienlich. Jedenfalls bedaure ich diese Menschen, da all ihre Besuche keine wesentliche Änderung herbeiführten. Sie für den Quadrinity-Prozess zu erwärmen, war aussichtslos.

2. Bekannte, die als Psychotherapeuten tätig sind, reagierten auf meinen Kurzbericht über die Therapie und deren Erfolg mit ungläubigem Erstaunen und sichtlichem Unverständnis. Der Quadrinity- Prozess war ihnen völlig unbekannt. Wäre es nicht angebracht, von Ihrer Seite für diese Therapieform Werbung zu betreiben?

Abschließend möchte ich allen damals Beteiligten nochmals innigst danken für die Befreiung von jahrelangen, drückenden Belastungen und wünsche Ihnen weiterhin besten Erfolg bei Ihrer segensreichen Arbeit!

Freundliche Grüße
Hans Fischer, 04.09.00

 

(Alle Zitate/Briefe stammen von ehemaligen Teilnehmern, die an das Quadrinity-PTI-Insitut geschrieben haben.)

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